Die 7 gefährlichsten Lebensmittel der Welt

Die 7 gefährlichsten Lebensmittel der Welt

Die Fugu-Fische / Kugelfische sind Japans gefährlichste Delikatesse. Dass der Verzehr von Kugelfischen tödlich sein kann, ist bekannt. Ihr Gift ist tödlich, immer wieder sterben Menschen an einer Fugu-Vergiftung. Aber wussten Sie auch, dass Mandeln und auch Bohnen lebensgefährlich sein können? Diese Lebensmittel sollten Sie meiden.

1. Bittermandeln

Bittermandeln - Die 7 gefährlichsten Lebensmittel der Welt
Mandeln werden häufig als Backzutat verwendet. Neben süssen Mandeln, die roh verzehrt werden können, gibt es Bittermandeln, die zum rohen Verzehr nicht geeignet sind. Bittermandeln enthalten Amygdalin, ein cyanogenes Glykosid, welches während des Verdauungsprozesses hochgiftige Blausäure abspaltet. Die in Mandeln enthaltene Blausäure kann zu lebensbedrohlichen Vergiftungserscheinungen führen. Giftig sind jedoch nur rohe Bittermandeln. Der Gehalt an Blausäure beträgt bei rohen bitteren Mandeln bis zu 3000 mg/kg. So können, je nach Körpergewicht, bereits etwa 5 bis 10 Bittermandeln bei Kindern zu einer tödlichen Blausäurevergiftung führen. Wegen ihres bitteren Geschmacks werden diese Mandeln aber kaum verzehrt.

2. Pilze

Pilze - Die 7 gefährlichsten Lebensmittel der Welt
Eigentlich weiß es jeder, bestimmte Pilze führen nicht nur zu Halluzinationen, sondern können bei großen Mengen tödlich sein. Das beste Beispiel ist der hübsch-anzusehende Fliegenpilz. Der Fliegenpilz (Amanita muscaria), auch Roter Fliegenpilz genannt, ist eine giftige Pilzart aus der Familie der Wulstlingsverwandten. Die Fruchtkörper erscheinen in Mitteleuropa von Juni bis zum Beginn des Winters, hauptsächlich von Juli bis Oktober.

Wie wirkt das Gift?
Etwa 30 Minuten bis zwei Stunden nach dem Verzehr treten die ersten Symptome auf. Darunter häufig Verwirrung, Schwindel und Müdigkeit. Des Weiteren kommt es zu einer visuellen und auditiven Überempfindlichkeit der Sinne, aber auch zu räumlichen Verzerrungen und fehlendem Zeitgefühl. Selten und auch zum Teil umstritten wird von Halluzinationen und einer lebendigen Farbwahrnehmung berichtet.

3. Grüne Bohnen

Grüne Bohnen - Die 7 gefährlichsten Lebensmittel der Welt
Auch die grünen Bohnen klingen genauso harmlos wie die Bittermandeln, trotzdem sind auch diese nur eingeschränkt geniessbar. Wer rohe grüne Bohnen gegessen hat, muss mit Nebenwirkungen rechnen. Phasin bewirkt im menschlichen Körper ein Zusammenkleben der roten Blutkörperchen. Der Sauerstofftransport im Blut wird behindert. Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall können die Folge sein.

4. Muskatnuss

Muskatnuss - Die 7 gefährlichsten Lebensmittel der Welt
Die Muskatnuss ist auch ein beliebtes Weihnachtsgewürz in Lebkuchen und in anderen Weihnachtsgebäcke. In geringer Dosis wirkt das Gewürz anregend. Das liegt am etherischen Öl Myristicin. Doch ab drei ganzen Muskatnüssen kann das Gewürz für Erwachsene lebensgefährlich werden, für Kinder bereits ab zwei Nüssen. Der Inhaltsstoff Myristicin wandelt sich in der Leber zu Amphetamin um, sodass die Muskatnuss ab den genannten Mengen Halluzinationen hervorrufen kann.

5. Kugelfisch oder die Leibspeise Fugu

Kugelfisch Fugu - Die 7 gefährlichsten Lebensmittel der Welt
Die Fugu-Fische (Kugelfische) sind Japans gefährlichste Delikatesse. Ihr Gift ist tödlich, immer wieder sterben Menschen an einer Fugu-Vergiftung. Fast in allen Ländern in Europa dürfen Fugu-Fische aufgrund des hochgefährlichen Gifts nicht zubereitet werden. In Japan gilt der Verzehr des Fugu Kugelfischs als wichtiges Kulturgut und luxuriöses Essen zugleich.

6. Maniok

Maniok - Die 7 gefährlichsten Lebensmittel der Welt
Viele kennen Maniok auch als «Tropenkartoffel». Die Maniok- oder Tapioka-Knolle stammt aus Südamerika, wird aber mittlerweile weltweit als Bestandteil von Desserts verwendet. Nur im rohen Zustand sollte man die Pflanze keinesfalls essen, sie enthält nämlich Blausäure und ist deshalb hoch giftig. Abgekocht kann man Maniok jedoch ohne Bedenken verzehren. Maniok enthält viel Vitamin C, Magnesium und Mangan. Mangan ist vor allem für den Energiestoffwechsel, den Knochenerhalt und die Bindegewebsbildung wichtig. So trägt es zum Schutz vor oxidativem Stress bei. Aber auch andere Vitamine wie Vitamin B1, B2, B3 und vor allem B6 sind enthalten. 100 Gramm Maniok decken zudem rund zehn Prozent des durchschnittlichen Tagesbedarfs an Eisen und Kupfer.

7. Akee-Frucht

Akee-Frucht - Die 7 gefährlichsten Lebensmittel der Welt
Die Akee (Blighia sapida) ist eine ursprünglich aus Westafrika stammende Frucht, die im Jahre 1793 von William Bligh, Kapitän der HMS Bounty nach Jamaika gebracht wurde. Mittlerweile ist diese Frucht weltweit erhältlich.

Die Akee ist nicht im Ganzen geniessbar. Nur die fleischige Samenmäntel (die Arilli) mit nussigem Geschmack sind essbar. Der Rest der Frucht und auch die Samen sind giftig. Die Giftigkeit kommt von der nicht-proteinogenen Aminosäure Hypoglycin (Hypoglycin A). Die klinischen Symptome sind schwer (Koma, toxische Hepatitis, akute Dehydratation, Schock) und können zum Tod führen. Obwohl die Vergiftung im allgemeinen gutartig ist oder einen günstigen Verlauf nimmt, sind durch Aufnahme grosser Mengen der unreifen Frucht doch auch tödliche Verläufe möglich.